Banner Personalfachleute Praktikanten Bewerber Impressum Farbumkehr

 

Die computergestützten Testverfahren

1. Die Anforderungen des Gesetzgebers und der DIN Norm 33430

Die Bearbeiteridentität muss zweifelsfrei und gerichtsfest immer nachweisbar sein! Denn vertritt ein Bewerber vor einem Gericht die gegenteilige Meinung muss von der einstellenden Behörde die Identität nachgewiesen werden (AGG: Die Beweislast liegt beim Arbeitgeber). Schwerwiegender als verlorene Gerichtsverfahren sind die Kosten bei personellen Fehlentscheidungen. Die Passagen der neuen DIN 33430 zu den computergestützten Testverfahren erhalten Sie auf Nachfrage in der Geschäftsstelle.

2. Arten von computergestützten Testverfahren

  • Der PC erfasst die Antworten, eine Testleiter erläutert die Aufgaben. Die Ergebnisse können direkt nach dem Test ausgegeben werden. Diese Variante ist für alle Zielgruppen möglich. Testleiter kommen mit bis zu 40 mobilen PCs zu Ihnen ins Haus oder Sie verwenden einen eigenen PC-Schulungsraum.
  • Der PC erläutert die Aufgaben und erfasst die Antworten, eine Aufsicht gibt technischen und organisatorischen Support und kontrolliert die Testbedingungen. Sehr junge Bewerber für einfachere Berufsausbildungen sowie technikfremde Menschen sind benachteiligt.
  • Der Test wird am heimischen PC bearbeitet. Eine Kontrolle der Testbedingungen und der Bearbeiteridentität ist nicht rechtssicher möglich.

3. Computergestützte IfP-Testverfahren für Großgruppen - Verfahren in Überarbeitung!

Die Eignungsmessungen des IfP werden unter anderem mit web-gestützten Testverfahren vorgenommen. Bewährt hat sich ein zweistufiger Verfahrensansatz, wonach auf Basis einer Home-Version eine Vorauswahl vorgenommen wird. Der Präsenztest unter Aufsicht wird dann nur von Bewerberinnen und Bewerbern bearbeitet, die eine realistische Chance im Testverfahren aufweisen. Sollte eine Bewerberin oder ein bewerber im Hometest genogelt haben, fällt dies in jedem Fall im Präsenztest auf, da dieser mindestens genauso umfangreich ist.

Die eingesetzten Tests zur Eignungsmessung sind wie die Papierteste des IfP auf Basis der Primärfaktorentheorie der Intelligenzforschung und der speziellen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung entwickelt. Hierzu gehören: Sprachliches Verständnis, rechnerisch-logisches Denken, Auffassen und Lernen sowie u.a. die Konzentrationsfähigkeit Ein neues Testkonzept findet sich in einem elektronischen Diktat wieder, welches die Orthographie und Interpunktionskenntnisse bewertet.  Das Verfahrenskonzept ist in das AGG-orientierte IfP-Konzept zur Barrierebefreiung eingebettet und umfasst auch die IfP-Testhotline zur Bewerberberatung. Von den Bewerbern werden die elektronischen Verfahren als anstrengend aber praxisnah, zweckgerecht und modern wahrgenommen. Die Tests sind mit einer Papier- oder Excel-gestützten Bewerberverwaltung sowie mit allen automatisierten Bewerbermanagement-Systemen verknüpfbar. Der computergestützte Test stellt eine gleichwertige Alternative zur konventionellen Testtechnik des IfP dar.

 

4. Computergestützte Testverfahren für behinderte Bewerber

Wir bieten unseren Mitgliedskommunen die Möglichkeit, behinderte Bewerber zum Zwecke der Barrierebefreiung mit computergestützten Testverfahren zu testen. Für viele Formen von Behinderungen stellt dies eine komfortable Möglichkeit dar, kostengünstig in den eigenen Räumen Einzelteste durchzuführen.

 

(09.10.2015-Sh)



Copyright ©, 2014 verwaltungstests.de